Theresien-Gymnasium Ansbach

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EU- Juniorwahl am THG

Das THG hat gewählt:

In der Woche vom 20.05.-24.05.2019 nahmen 351 Schülerinnen und Schüler an der simulierten Europawahl teil, somit lag die Wahlbeteiligung bei 92% Die sogenannte Juniorwahl ist ein bundesweites Projekt des überparteilichen Vereins Kumulus e.V., mit dem das politische Bewusstsein sowie die Partizipationsbereitschaft der Jugendlichen gefördert werden soll. Wahlberechtigt waren alle Schüler, die Sozialkundeunterricht erhalten, d.h. die achten Klassen des sozialen Zweigs sowie alle höheren Jahrgangsstufen. Die teilnehmenden Klassen wurden dabei im Rahmen des Unterrichts auf die Wahl vorbereitet und setzten sich unter anderem mit dem Wahlsystem, den antretenden Parteien sowie den Zuständigkeiten des Europäischen Parlaments auseinander. Die Klasse 9cd, die auch an der Wahl teilgenommen hat, schildert ihre Eindrücke:

„Wir als Schüler beschweren uns immer darüber, dass wir nicht mitbestimmen dürfen und unsere Meinung sowieso nicht zählt. Doch das änderte sich hiermit, denn in der der dritten Woche im Mai durften wir wählen. Die Wahl zeigt uns jetzt, in welcher Form die Schulgemeinschaft das EU-Parlament besetzen würde. Wir durften in den Sozialkundeklassen, also ab der achten Jahrgangsstufe das Wahllokal betreten. Im Voraus bekamen wir eine Wahlbenachrichtigung mit einer Verzeichnisnummer, die der eigenen Nummer auf der Klassenliste entsprach, als Identifikation - wie bei der Wahl der Erwachsenen. In dem Wahllokal, unserem Sozialkundefachraum, gab es sogar zwei Wahlkabinen und eine Wahlurne. Zuvor haben wir uns schon lange über das Wahlprogramm der Parteien informiert, die Wahlgrundsätze wiederholt und haben begriffen, was diese Wahl bedeutet. Besonders auffällige Unterschiede hinsichtlich der Wahl der Erwachsenen gibt es bei den Parteien CDU/CSU, bei den Grünen und der AfD. Die Grünen wurden von den Jugendlichen öfter gewählt, insgesamt erhielten sie in unserer Wahl 43% der Wählerstimmen, bei den Erwachsenen hingegen nur 20,5%. Die CDU/CSU wurde bei der tatsächlichen Europawahl 18% weniger gewählt, die AfD 4,5%. Insgesamt war es eine interessante Erfahrung, die uns auf unser späteres politisches Leben ein Stück weit vorbereitet hat.“

Im bundesweiten Vergleich zeigt sich für das THG ein höherer Prozentsatz an Stimmen für die Grünen (bundesweit: 33,9%) sowie ein geringerer Prozentanteil an Wählerstimmen für die AfD (THG: 1%, bundesweit: 6,5%). Außerdem bestätigte sich der bundesweite Trend der U-30 Wahlen, dass die Volksparteien auch bei den Jugendlichen wenig Interesse fanden.

Fachschaft Sozialkunde/ Klasse 9cd, Frau Meindl

 

Theaterwerkstatt



Schulchronik


Erstellt 1987 aus Anlass des 25-jährigen Jubiläums des Vereins der Freunde des ThG.